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Apnoetauchen

Was bedeutet überhaupt Apnoetauchen? Der Begriff Apnoe entstammt dem Griechischen, a-pno-e, und steht frei übersetzt für „ohne Atem“. Apnoetauchen, auch Freitauchen genannt, ist die älteste und ursprünglichste Art des Tauchens. Bereits in der Antike sind es griechische Taucher, die sich nur mit einem Gewicht beschwert zum Grund des Meeres niedersinken ließen um dort Schwämme und Perlen zu sammeln. Auch heute noch gehen in der japanischen Präfektur Mie die Amas (Meerfrauen) ihrem Beruf dem Tauchen nach den wertvollen Abalone-Schnecken nach.

Spätestens seit den Filmen „Im Rausch der Tiefe“ und „Ozean Man“ gewinnt das Apnoetauchen als Freizeit- und als Wettkampfsport weltweit immer mehr Anhänger.

Mit nur einem Atemzug so lange, so weit oder so tief wie möglich, frei und schwerelos durchs Wasser zu gleiten macht für uns den besonderen Reiz dieses Sports aus. Sich nahezu frei zur Erkundung und Beobachtung der Unterwasserwelt, zum sportlichen Wettkampf oder zu Unterwasserjagd in See oder Meer zu bewegen ist der Antrieb für ein spezielles Apnoetraining. Das Verweilen unter Wasser wird zunehmend entspannter und damit wesentlich länger.

Nicht nur die sportliche Leistungsfähigkeit ist hier entscheidend, auch die mentalen Fähigkeiten und die Konditionierung des Körpers für den Aufenthalt unter Wasser werden durch ein gezieltes Apnoe-Training verbessert. Apnoetaucher nutzen dazu auch Entspannungstechniken wie Joga oder Meditation.

Die Fähigkeiten des Apnoetauchens führen auch zu einem Sicherheitsgewinn bei anderen tauchsportlichen Aktivitäten.

Die Apnoegruppe trifft sich regelmäßig zum Training in der Schwimmhalle im Märkischen Viertel in Berlin-Reinickendorf.

Ansprechpartner: Renate Biermann

   
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